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PROJEKT 2

Ethik, Nähe & Intimität in der Pflege

Verantwortung teilen.
Würde
sichtbar machen.
Sprachlosigkeit beenden.

Grundlage

Zentrum dieses Projekts 

Dieses Projekt ist meine Herzensangelegenheit – und gleichzeitig eines der am stärksten vernachlässigten Themen im deutschen Gesundheitssystem.

In der Pflege sprechen wir über Diagnosen, Leistungen, Pflegegrade und Minuten. Doch wir sprechen kaum über das, was Menschen zutiefst betrifft:

Nähe, Intimität, Körperlichkeit, Selbstbestimmung und Würde.

Dabei begegnen mir diese Themen täglich – in der ambulanten Pflege, in der Arbeit mit Menschen mit neurologischen Einschränkungen, mit Autismus, mit Behinderungen, mit chronischen Erkrankungen und im engen Austausch mit Angehörigen.

Die Bedürfnisse sind da.

Aber die Sprache fehlt.

Die Strukturen fehlen.

Und klare ethische Leitlinien fehlen nahezu vollständig.

Zentrales Anliegen

Pflegekräfte stehen hier oft allein.
Nicht, weil es ihnen an Haltung oder Empathie fehlt, sondern weil es keine sicheren Räume gibt, um über diese Themen zu sprechen, Fragen zu stellen oder Unsicherheiten zu benennen – ohne bewertet zu werden.

Mit CareAtmosphere® möchte ich genau hier ansetzen.

Ich arbeite am Aufbau eines interdisziplinären Netzwerks aus Pflege, Sexualpädagogik, Intimitätsassistenz, Beratung und weiteren fachlichen Akteurinnen und Akteuren.


Ziel ist es, ethische Orientierung zu schaffen – für Pflegekräfte, pflegende Angehörige und Betroffene selbst.

Die Ziele

Dabei geht es nicht um Grenzüberschreitungen.
Es geht um Grenzachtung.
Nicht um Sensation.
Sondern um Verantwortung, Schutz und Selbstbestimmung.

 

Ich setze mich dafür ein, dass Nähe in der Pflege wieder als das verstanden wird, was sie ist:
Ein Teil von Würde und Identität – nicht als Tabu, nicht als Risiko, sondern als professionell begleiteter Bereich menschlicher Versorgung.
 

Langfristig sollen aus diesem Projekt Formate entstehen wie:

  • Sensibilisierungsangebote für Pflegefachkräfte/ Schulungen/ Fachweiterbildungen

  • fachlich begleitete Gesprächs- und Austauschformate

  • Kooperationen mit Stiftungen, Fachstellen und Bildungsträgern

  • Räume, in denen Pflegekräfte zunächst zuhören dürfen, bevor sie handeln müssen

Dieses Projekt steht für einen respektvollen, reflektierten Umgang mit Nähe und Intimität – und für den Mut, ein Thema sichtbar zu machen, das lange verdrängt wurde, obwohl es zum Kern menschlicher Versorgung gehört.

Pflege braucht nicht nur Strukturen und Technik.

Pflege braucht Haltung.

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